Nachteilsausgleich bei LRS oder Legasthenie

Ich sage es gleich vorweg:
Ich bin kein Freund vom Nachteilsausgleich für Kinder die LRS - also Lese-Rechtschreib-Schwäche ​- oder auch Legasthenie haben.
Mich zermürben manche Diskussionen, die in irgendwelchen Internet-Foren geführt werden, geradezu.

Wenn dich das jetzt erschreckt...
... dann hast du wahrscheinlich eine andere Haltung dazu.
Ich bin dir nicht böse, wenn du diese Seite dann einfach schließt.

Aber ich erkläre dir gerne, warum ich was dagegen habe:

Die Idee, die hinter dem Nachteilsausgleich steht, ist sicherlich erst einmal gut.
Kinder, die eine Schwäche haben, sollen dadurch keine Nachteile haben.
So weit - so gut.

Ist dir bekannt, dass...

... in den Zeugnissen deines Kindes zukünftig immer erwähnt wird, dass der Nachteilsausgleich angewendet wurde?

... diese Information sogar auf jedem Abschlusszeugnis steht?

Überleg dir, ob du das für dein Kind wirklich willst.

Wenn ich als Chef zwei Bewerber habe,
die exakt gleiche Zeugnisse vorlegen...
... nehme ich dann den, bei dem auf die
"Anwendung des Nachteilsausgleichs"
hingewiesen wird?

Oder den anderen?

Worum geht es den Eltern?

Die meisten Eltern wollen möchten einfach Regelungen an die Hand bekommen.
Sie möchten wissen, wie die Schule (sprich: die Lehrkräfte) reagieren muss.
Sie möchten es ihrem Kind so leicht wie möglich machen.

All diese Wünsche kann ich gut verstehen.

Manchmal bin ich wirklich erschrocken, wenn ich mitbekommen habe, wie viel Energie Eltern da rein stecken...
Da werden teils endlose Diskussionen mit (völlig unverständigen) Lehrern geführt.
Mit Schulleitungen.
Ja, sogar mit Ministerien.​

Erlaube mir aber dennoch eine Frage:

Ist das Erreichen des Nachteilsausgleich eine wirkliche Hilfe für dein Kind?
Oder ist es nur eine Krücke?

Verändert sich irgend etwas an deinem Kind, wenn der Nachteilsausgleich gewährt wird?
Lernt es dann besser?
Richtiger?
Leichter?

Nichts von all dem passiert.
Nada.
Niente.

​Was würde sich verändern, wenn die Eltern die gleiche Energie in wirksame Hilfe investieren würden?
Das würde doch Türen und Tore öffnen...

Nochmal:
Ich möchte auch nicht, dass Kinder mit einer Behinderung den gesunden Kindern gleichgestellt werden.
Ein Kind mit einer Gehbehinderung kann im Sportunterricht nicht genauso bewertet werden, wie ein gesundes.

Aber ein Kind, das den Zugang zur Sprache nicht ganz so leicht findet, wie die anderen ... das hat keinerlei Behinderung.

Lass doch einmal in deinem Kopf für ein paar Minuten meinem Gedankengang Platz:

Wenn dein Kind mit dem Lesen und Schreiben in der Schule ein Problem hat...
Liegt das dann an deinem Kind?
Oder kann die Form des Unterrichts etwas damit zu tun haben?
Was ist, wenn dein Kind nur eine andere Art des Lernens braucht?

Lass dir einfach mal einen Moment Zeit über diese Frage nachzudenken...

Und jetzt treibe ich das noch ein wenig auf die Spitze:

Ich habe immer und immer wieder die Erfahrung gemacht, dass Kinder richtig schreiben lernen. 
Ganz einfach.
Ganz schnell.
Ohne sich dabei besonders anzustrengen.

Und dabei spielt es keine Rolle, ob jemand LRS oder Legasthenie diagnostiziert hat.

Und jetzt stell dir noch vor, dass man dieses Lernen den Kindern in gerade einmal einer Viertelstunde pro Tag spielerisch vermitteln kann...
... das klingt doch fast zu schön, um noch wahr zu sein.

Das alles erfährst du von mir, wenn du dich kostenlos als Mitglied im Wortbilder-Spiel anmeldest.

Und dann kannst du getrost auf den Nachteilsausgleich pfeifen...

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